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Menschen - und Teams - versuchen meist intuitiv, den Status Quo zu erhalten, da jede Veränderung ein Verlassen der Komfortzone und damit Unsicherheit und Risiken bedeutet.
Das scheuen die meisten Menschen, und das ist völlig
normal und anthropologisch gesehen sogar ein sinnvolles Verhalten. Daher sind
scheinbar negative Verhaltensweisen wie Ablehnung, Befürchtung, Zorn
und Widerstand als "natürliche" und daher auch übliche
Reaktion im Umgang mit Veränderung anzusehen.
Aus der Forschung, aber auch aus der Unternehmenspraxis wissen wir von einer
fortschreitende Reihenfolge an Verhaltensweisen, die erfahren und verarbeitet
werden müssen, um mit Veränderungen erfolgreich umgehen zu können.
Durch diese begleite ich Sie mit Ihrem Team, mit Ihren Mitarbeitern:
[1] Schock
Die Ausgangsreaktion auf die Veränderung. Sie reicht von einer kaum wahrnehmbaren
Überraschung bis zu einem wirklichen Schock, einer "Lähmung"
im Handeln, da die Veränderung den Status Quo bedroht. In dieser Phase
ist es wichtig, diese Reaktionen anzuerkennen und anzunehmen.
[2] Verneinung
Was ich nicht sehe, das ist auch nicht da... In dieser Phase ist es wichtig,
alle Beteiligten aktiv in den Prozess einzubinden und gemeinsam verschiedene
Alternativen für passende Maßnahmen zu entwickeln. Solange die
Abwehr nicht überwunden wird, wird eine Veränderung nicht dauerhaft
erfolgreich sein können.
[3] Wut
In dieser Phase treten oft Frustrationsgefühle auf, weil man sich bewusst
wird, dass es eine Veränderung braucht. Das äußert sich in
subtilen Reaktionen oder auch in offener Wut und Gegenwehr. Hier ist es besonders
wichtig, den Beteiligten zu vermitteln, welchen Nutzen die Veränderung
für sie haben wird und welche neuen Qualifikationen und Kompetenzen es
braucht, um sie erfolgreich zu bewältigen.
[4] Akzeptanz
Dies ist der tiefste Wert in der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten.
Hier wird die Realität endlich akzeptiert. Hier muss man lieb gewonnene
Gewohnheiten loslassen. In dieser Phase sind viele frustriert und möchten
sich ungern vom Alten, Gewohnheiten verabschieden. Hier müssen alle Beteiligten
am meisten unterstützt werden, Aufbauarbeit wird geleistet. Kompetenz-
und Vertrauensaufbau stehen an entscheidender Stelle.
[5] Ausprobieren
In dieser Phase führen Organisationen neue Praktiken, Verhaltensweisen
und Techniken ein. Hier wird die neue Strategie umgesetzt, es braucht Unterstützung,
Anerkennung und Bestätigung.
[6] Integration
In dieser Phase werden die erfolgreichen Verhaltensweisen ins eigene Repertoire
Verhaltensweisen ins eigene Repertoire übernommen. Die eigene Kompetenz
ist nun deutlich größer geworden. Im besten Fall kann man sich
gar nicht mehr vorstellen, dass man früher ganz anders gearbeitet hat.